No fad colors

Mode- oder Fehlfarben?- Nicht mit mir

 

Der FCI Standard der Französischen Bulldogge beschreibt folgende Farben: Fawn, Gestromt und Schecke (auch Fawnschecken sind möglich).

 

Fehlfarben wie blau, schoko und creme, die durch Genmutation entstehen sind von der FCI nicht zugelassen, kommen aber trotzdem immer mehr in Mode.

 

Ich spreche mich hiermit klar gegen die Zucht von Welpen in sogenannten Fehlfarben aus.

 

Nicht etwa weil diese Hunde nicht liebenswert wären oder sie nicht genau so ein tolles Bullyleben verdient hätten wie alle anderen auch.

 


Sondern weil ich mich frage: Sind Welpen in Standardfarben nicht ebenso besonders- und zwar aufgrund ihres Charakters? Und hat die Rasse nicht genug andere Baustellen, die es gilt zu beseitigen? Ich finde nämlich JA!

 

Nur wenn beide Elterntiere Träger einer Fehlfarbe sind können auch Welpen in Fehlfarbe fallen. Es ist mit Leichtigkeit über Blut oder Backenabstrich des Hundes möglich über das Labor Laboklin herauszufinden, ob ein Hund Träger ist- hierbei ist die Probenentnahme beim Tierarzt vorzuziehen, da dieser mit der Unterschrift dafür bürgt, dass er den Chip des Hundes ausgelesen hat und der richtige Hund getestet wurde. Paart man nun Träger nur noch mit Nichtträgern würden auch nur noch Standardfarben fallen.

 

Deswegen habe ich meinen Rüden freiwillig bei Laboklin auf den D-, B- und E-Lokus testen lassen und werde es auch bei zukünftigen Hunden tun. Natürlich kann man derzeit beim B-Lokus nur 3 von 4 möglichen Genorten testen lassen. Aber ich finde es selbstverständlich, wenigstens die testbaren Genorte zu testen. Alles kein Hexenwerk!

 

Mehr Infos unter Zuchtinfos und auf der Homepage von Laboklin.