Über mich

... oder wie ich auf den Hund kam.

Als ich mit 18 auszog war das erste was ich kaufte ein Hundekörbchen. Denn ich wollte den Tierheimhund Alfons aufnehmen. Auch wenn dieser durch seine Krebs- Erkrankung und sein hohes Alter nur noch ein halbes Jahr lebte, war es die beste Entscheidung, dem alten Herren noch ein letztes Zuhause zu geben. Ab da war ein Leben ohne Hund für mich nicht mehr vorstellbar... Und so zog nach Alfons Tod Arthus bei mir ein.

Aufgrund seiner Rasse mussten wir einiges schlimmes erleben. Aber wir hielten bis zum letzten Tag, an dem der Krebs stärker war zusammen. Ich verlor nicht nur 


mein Herz an ihn, sondern auch an Molosser. Diese Hunde haben einfach einen so lieben aber dennoch auch eigenständigen Charakter, dass ich nicht mehr von Ihnen loskomme.  Nach langer Zeit der Trauer fand ich Lottis Familie. Eine ganz besondere Züchterin, die wir immer noch gerne besuchen. Und so kam Lancelot (Lotti) zu mir. Er schlich sich ohne Umwege sofort in mein Herz und bereichert seitdem mein Leben. Mit ihm habe ich die Ausbildung zum Mensch-Hund-Therapieteam gemacht. Er hat bewiesen, dass ein Bully sich sehr wohl als Therapiehund eignet und nicht nur der übliche Retriever. Eigentlich wollte ich "nur" einen Hund für mich und - wenn er Freude daran hat- als Begleiter bei meiner Arbeit. Doch nachdem ich einmal zugesehen habe, habe ich Freude am Ausstellen gefunden. Lotti hat sehr viel Spaß sich zu präsentieren.

Widmung

Diese Homepage ist daher in Liebe meinen Hunden gewidmet. 

 

In erster Linie meinem Lancelot, der mein Leben in jeder Sekunde bereichert. Der es geschafft hat sich in Windeseile mit nur einem Blick mein Herz zu erobern, obwohl ich dachte, dass es gar nicht so leicht werden würde nach Arthus wieder einen ganz besonderen Charakterhund, wieder einen absoluten Herzenshund zu finden. Mein kleiner,  mutiger, schlauer, frecher Ritter.

 

An dieser Stelle möchte ich auch Susanne danken, die meinen "Dicken" so liebevoll aufgezogen hat und dafür, dass sie mir diesen wundervollen Hund anvertraut hat.

 

Von meinen Hunden habe ich mehr gelernt als von einigen Menschen. Und leider mussten wir auch erfahren, was Menschen Tieren antun. Manches kann man nicht in Worten beschreiben... Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Die Tafelrunde

Brother to brother, yours in life and death. (Von Bruder zu Bruder, der deine bis in den Tod.) Dieser Schwur der Ritter der Tafelrunde... wer kennt ihn nicht?

 

An einem See in einem Stein steckte tief und fest DAS Schwert. Das sagenumwobene Schwert Excalibur. Darauf die Inschrift: Wer dieses Schwert aus dem Felsen zieht ist der rechtmäßige König von England. Doch niemandem gelang dies zunächst- bis Arthus kam. König Arthus, der fortan die besten Ritter an seiner berüchtigten Tafelrunde zu Camelot um sich scharrte, um gegen Ungerechtigkeit und Willkür zu kämpfen und um den sagenhaften heiligen Gral zu finden.

 

Lancelot du Lac war der beste Ritter, den Arthus je hatte- auch wenn dieser mit ihm die selbe Liebe zur Königin Genevieve teilte. Ein echter Franzose- aufgezogen von der Lady Nimué vom See und heiß umworben auch von anderen Damen wie Elaine of Astolat.

Aber warum heißen nun schon zwei meiner Hunde nach dieser Geschichte? Mein zweiter Hund war mein Staffordshire Bull Terrier Rüde Azzaro von Kings In genannt King Arthus. Er hieß also schon so. Arthus war wirklich ein Herzenshund. Vom ersten Tag an waren wir unzertrennlich. Wir mussten gemeinsam durch einige schwierige Situationen gehen- waren aber immer gegenseitig füreinander da.


Solch eine Beziehung wie ich es zu ihm hatte- und dass obwohl er erst im Alter von 10 Jahren zu mir kam und er bis dahin relativ schlecht sozialisiert wurde- dachte ich könnte ich nie wieder zu einem Hund aufbauen.

 

Natürlich ist jede Beziehung einzigartig- das war auch die zu Arthus. Aber auch wenn ich es nicht für möglich gehalten habe, habe ich zu meinem Lotti eine ebenso starke Beziehung. Nichts könnte uns voneinander trennen und wenn es drauf ankommt können wir uns hundert prozentig aufeinander verlassen. Er ist meine Seele.

Deswegen und weil ich innerlich den Glauben daran habe, dass Arthus irgendwie seine Pfoten im Spiel hatte als er mich 1 1/2 Jahre nach seinem Tod zu dem kleinen Bullyschatz gebracht hat, wollte ich meinen nächsten Hunden liebevoll einen Namen von der Tafelrunde geben. Außerdem hat Arthus mich unendlich den Molossern verfallen lassen. Er ist der Beginn von allem für mich. Der Beginn einer garantiert nie endenden Liebe zu diesen Rassen. Zu Rassen, die ebenso mutig wie ein Ritter sind.. die alles geben würden für ihre Menschen- notfalls auch ihr Leben. Diese Loyalität und unendliche Liebe assoziiere ich mit der Sage um die Tafelrunde.

 

So ist Lotti nun als Duc Lancelot der nächste "echte Ritter". Wer weiß, ob er vielleicht bald einen weiteren Edelmann oder eine Lady zur Verstärkung bekommt. Denn wie hieß es schon in Thomas Malornys Geschichte?:

 

 

 

“The very purpose of a knight is to fight on behalf of a lady" -

Die wahre Bestimmung eines Ritters ist es im Namen einer Lady zu kämpfen.